Die 3-Tages-Tour – Ein Bericht unserer Roverinnen

Unsere Roverinnen kurz vor dem Start.

Die Drei-Tagestour im Sommerlager kann etwas sein, was man manchmal am liebsten eher von sich schiebt. Sie führt nicht allzu selten zu Blasen an den Füßen oder Schulterschmerzen. Man wird an seine eigenen Grenzen gebracht und steigt darüber hinaus. Abgesehen davon bringt sie Erfahrungen die unglaublich wertvoll sind, einen mit Stolz erfüllen und nicht mehr wegzudenken sind. Wir als Roverstufe sind die letzte Drei Tagestour ohne unsere Leiterinnen und zusätzlichen TeilnehmerInnen aus unserem Stamm gewandert. Das stellte uns vor eine neue Herausforderung, die wir so bisher nur aus anderen Erzählungen wahrgenommen hatten. Mit unserem Gepäck, zusätzlichem Essensgeld und einem Ziel vor Augen, welches wir nach den drei Tagen erreichen sollten wurden wir losgeschickt. Doch das blieb nicht das Einzige was wir mitnahmen. Neben all diesen Dingen nahmen wir vor allem die Verantwortung für uns selbst und die der anderen mit. Das fing bereits beim Packen, den Tag davor an. Schlafsäcke, Brotdosen und Flaschen oder Schlappen wurden getauscht und da verstaut wo eben genügend Platz in den Rucksäcken blieb. Während des Wanderns verlief der Weg natürlich nicht immer glatt und grade. Oft kam es vor das wir eine Abkürzung nahmen, was nichts anderes war als den gegebenen Hügel mitten durchs Gebüsch runter zulaufen. Bei solchen Aktionen haben wir geschaut, dass es jedem gut geht und sich niemand im schlimmsten Fall verletzt. Gegebenenfalls haben wir es mit einer Pause belohnt und uns ausgetauscht wie es uns geht. Im Kontrast zu dieser schönen gemeinsamen, aber auch anstrengenden Zeit stand, dass die Überwindung der Distanz nicht die einzige Herausforderung blieb. Einmal vergaß eine von uns die Kamera auf einer Bank, während einer Pause. Sie wiederzuholen kostete nicht nur die restliche Kraft, sondern auch Zeit. Trotzdem schafften wir es an unser, am selben Tag, vorbestimmtes Ziel. Den Tag haben wir abends mit einem emotionalen und schönen Stufenversprechen abgeschlossen. Noch am selben Abend hatten wir Schwierigkeiten einen Schlafplatz zu finden, da wir erst zurückgewiesen wurden. Zu unserem Glück wurde uns von einer Gruppe ein Raum angeboten, der noch renoviert werden musste. Damit blieb uns nur noch der letzte Tag, den wir überstehen mussten. Wenn man auf die Drei Tagestour zurückblickt kann man deutlich erkennen, das es unsere Gruppe, neben den normalen Gruppenstunden, ein neues Zusammengehörigkeitsgefühl gegeben und uns noch einmal enger zusammen gebracht hat.

Autorin: Kathi

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